Burnout vorbeugen

 

Burn Out erkennen

Der erste Schritt um Burn Out zu verhindern ist die ersten Anzeichen rechtzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren. Wichtig dabei zu beachten ist, dass nicht jede Art von Stress zum Burn Out führt.
Wir haben hier Informationen über die Burnout Symptome und die unterschiedlichen Phasen des Burn Out zusammengetragen.

 

Burnout Symptome rechtzeitig erkennen und vorbeugen

Das Burnout Syndrom  galt lange Zeit als typische „Manager-Krankheit“. Doch Burnout Symptome können überall da entstehen, wo die täglichen Anforderungen des Lebens – seien sie nun beruflicher Natur oder privat – die individuellen Kräfte übersteigen. Als besonders Burnout anfällig gelten Menschen mit übersteigertem Hang zum Perfektionismus, die ihr Selbstwertgefühl sehr stark über ihre Leistung definieren. Oft sind es auch Menschen mit großem Harmoniebedürfnis, die den Zustand des „Funktionieren-Müssens“ so verinnerlichen bis sich die typischen Burnout Symptome bemerkbar machen.

Burnout fällt nicht vom Himmel und gelegentlicher Stress kann sich durchaus sehr positiv auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit auswirken. Aber überall da, wo sich Phasen der Anspannung (Stress) nicht mehr ausreichend mit Phasen der Entspannung abwechseln, entsteht ein Ungleichgewicht. Und dieses Ungleichgewicht im Stressmanagement führt zu einem schleichenden Entwicklungsprozess, welcher nicht selten im Burnout endet.


Warnsymptome

... erste Anzeichen für ein beginnendes Burnout Syndrom können unter anderem sein:

  • Übersteigertes Engagement für bestimmte Ziele
  • Gefühl des Unentbehrlich-Seins gepaart mit der Angst zu Versagen
  • Verzicht auf Erholungs- und Entspannungsphasen
  • Ignorieren der eigenen Bedürfnisse
  • Einschränkung der sozialen Kontakte im Familien- und Freundeskreis, Isolierung und Rückzug
  • Ablenkung durch Suchtverhalten (Alkohol, Internet, Nikotin, Drogen…)
  • Anfälligkeit für Infektionskrankheiten – verminderte Immunabwehr
  • Konzentrationsschwäche
  • Müdigkeit und Erschöpfungszustände
  • Depressive Verstimmungen
  • Ein- und Durchschlafstörungen
  • Angstzustände


Gerade in einem sehr frühen Entwicklungsstadium kann dem beginnendem Burnout durch veränderte Verhaltensweisen und damit verbundenem Stressabbau gut entgegengewirkt werden.
Geeignete Methoden zur Reduzierung von Stress lassen sich beim Anti Stress Training und in Anti-Stress Workshops erlernen. In diesen Anti-Stress-Seminaren wird den Betroffenen gezeigt, wie sie einen Ausweg aus der Stress-Leistungs-Spirale finden können und was sie selbst dazu beitragen können, um mehr Balance ins Leben zu bringen. Dabei geht es nicht nur um psychologische Ansätze zur Stressvermeidung, auch die richtige Ernährung und körperliche Betätigung können viel zu einem entspannteren Alltag und zur Stressreduktion beitragen. 

 

 

Wertvolle Tipps, um Bunout vorzubeugen

Unser Ziel im Alpenhotel Karwendel - Europas erstem Anti-Stress-Ressort - ist es nicht Burn Out zu behandeln, sondern Sie davor zu bewahren.
Vergessen Sie nicht: Jeder Mensch verträgt nur auf kurze Zeit übermäßigen Stress.

Wir haben hier Informationen zusammengetragen, die Ihnen bei der Selbsteinschätzung und Burn Out Prävention helfen sollen:

  • Burn Out vorbeugen
  • Abstand schaffen
  • Stressmanagement
  • Maßnahmenkatalog zur Stress- und Burn-Out-Prävention
  • Stress bewältigen - die Tiger Strategie
  • Methoden zur aktiven Entspannung und Stressbewältigung
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Phasen von Burnout

Herbert Freudenberger und sein Kollege Gail North haben zwölf Phasen im Verlauf des Burnout-Syndroms identifiziert, deren Reihenfolge aber auch anders als die nachfolgende sein kann:

  • Drang, sich selbst und anderen etwas beweisen zu wollen
  • Extremes Leistungsstreben, um besonders hohe Erwartungen zu erfüllen
  • Überarbeitung mit Vernachlässigung anderer persönlicher Bedürfnisse und sozialer Kontakte 
  • Überspielen oder Übergehen der inneren Probleme und Konflikte
  • Zweifel am eigenen Wertesystem und ehemals wichtigen Dingen wie Hobbys und Freunden
  • Verleugnung entstehender Probleme, zunehmende Intoleranz und Geringschätzung Anderer
  • Rückzug und Vermeidung sozialer Kontakte auf ein Minimum
  • Offensichtliche Verhaltensänderungen, fortschreitendes Gefühl der Wertlosigkeit, zunehmende Ängstlichkeit
  • Depersonalisierung durch Kontaktverlust zu sich selbst und zu Anderen, das Leben verläuft zunehmen „mechanistisch“
  • Innere Leere und verzweifelte Versuche, diese Gefühl durch Überreaktionen zu überspielen (Sexualität, Essgewohnheiten, Alkohol und Drogen)
  • Depression mit Symptomen wie Gleichgültigkeit, Hoffnungslosigkeit, Erschöpfung und Perspektivlosigkeit
  • Erste Selbstmordgedanken als Ausweg aus dieser Situation; akute Gefahr eines mentalen und physischen Zusammenbruchs.

 

 

 

Empirisch validiertes Erklärungsmodell:

Ein verbreitetes Modell zur Erklärung des Burnout-Syndroms vor allem in Unternehmen und im Management ist das Konzept des Ungleichgewichts zwischen Anforderungen und Ressourcen, kurz ERI (effort-reward imbalance model von Johannes Siegrist. Hier können Sie für sich selbst eine kurze Selbsteinschätzung vornehmen:

"Effort"

  • "Ich habe permanenten Zeitdruck"
  • "Ich trage viel Verantwortung"
  • "Ich werde bei der Arbeit häufig gestört"
  • "In den letzten Jahren wurde meine Aufgabe immer anspruchsvoller"


"Reward"

  • "Ich werde von meinen Vorgesetzten nicht mit dem nötigen Respekt behandelt"
  • "Bei Schwierigkeiten bekomme ich keine adäquate Unterstützung"
  • "Ich werde oft unfair behandelt"
  • "Meine berufliche Zukunft ist unsicher"


Hier finden Sie einen Link zu einem kurzen Test: http://www.palverlag.de/Burnout_Test.html

Quelle: Wikipedia